21.10.12

Keine Wertarbeit – nirgends (677)

SPON schreibt über den »Technikvisionär« Kane Kramer, der 1979 ein Patent auf einen digitalen Musikabspieler (den Urahnen des iPod) anmeldete, aber damit erst Geld verdiente, als er Jahrzehnte später zugunsten von Apple vor Gericht aussagte. Teil des Deals war auch ein iPod – doch der hielt, oh Wunder, nicht lange:

Der Hintergrund war eine Klage wegen Urheberrechtsverletzungen, die eine Firma namens Burst.com gegen Apple wegen des iPods, wegen iTunes und des Programms Quicktime angestrengt hatte. Kramer sollte zugunsten von Apple aussagen, weil ein einmal angemeldetes und ausgelaufenes Patent nicht verletzt werden kann. Kramer tat, worum er gebeten wurde, und Apple konnte den Prozess abwenden. Abgefunden wurde der Erfinder mit einer Beratungsgebühr in unbekannter Höhe – und einem iPod: »Er ging aber schon nach acht Monaten kaputt«, erinnert sich Kramer.